Standortschließung durch Produktionsverlagerung
Ein international tätiges Unternehmen schloss einen Standort mit mehreren hundert Mitarbeitenden und verlagerte die Produktion. Wir begleiteten das Projekt kommunikativ vor allem in der zweiten Phase: der arbeitsrechtlichen, politischen und kommunikativen Auseinandersetzung mit Betriebsrat, Gewerkschaften, Belegschaft, Medien und Politik.
12 Monate Projektbegleitung
8+ Zielgruppen
360° Kommunikationsstrategie
Reputation geschützt
Herausforderung:
Unsere Aufgabe war es, interne Reputationsrisiken wie Vertrauensverlust gegenüber dem Management, Produktivitätsabfall und die Kündigung von Leistungsträger:innen im Vorfeld zu analysieren, zu bewerten und ihnen kommunikativ entgegenzuwirken. Dasselbe galt für externe Faktoren wie negative Medienberichterstattung, Social-Media-Kampagnen, politische Kritik, Reputationsschäden bei Kund:innen, die Belastung der Arbeitgebermarke sowie Kritik von Investor:innen oder ESG-orientierten Stakeholdern. Der umfassende Kommunikationsfahrplan über eine Projektphase von rund einem Jahr deckte alle Zielgruppen, Szenarien und Maßnahmen ab und wurde gemeinsam mit dem Kunden umgesetzt.
Ergebnis:
Unsere Restrukturierungskommunikation basierte auf Transparenz, Respekt und Verantwortung. Die Gründe der Schließung wurden nachvollziehbar und mit wirtschaftlichen Fakten kommuniziert, konkrete Hilfsangebote und die Sozialplanorientierung klar und zeitnah in Betriebsversammlungen, Townhalls und Pressekonferenzen vermittelt. Durch die Professionalität der Kommunikation wurden Social-Media-Kampagnen und erwartbare negative Narrative eingegrenzt und größere Reputationsschäden vermieden.
Laufendes Mandat










